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14.02.-08.03.2023 – ITALIEN IST JA IMMER EINEN UMWEG WERT​

Am 14.02.2023 sind wir dann nach Torbole am Gardasee gefahren und weil wir ein wenig erkältet waren gleich mal 5 Tage geblieben. Es ist einfach immer schön und entspannt dort. Zu unserem Entsetzen mussten wir feststellen, dass eines unserer Lieblingsrestaurant geschlossen hat. Das war ein Schock denn hier gab es immer die beste Trota. Dafür haben wir zum ersten mal am legendären Spaghettifest teilgenommen. Die Spaghettis werden mit Fisch gemacht und sind den ganzen Tag kostenlos. Dazu gibts Wein und Musik. Da sam’mer dabei.

Vom Gardasee weiter in Richtung Süden haben wir einen kleinen Boxenstopp im Mantova Outlet eingelegt und auch auf dem Parkplatz übernachtet. Da ich immer noch nicht in Bologna war, haben wir auch direkt mal diese Stadt besichtigt. Bologna ist schön mit tollen Gebäuden aber hektisch. Es gibt super viele junge Leute und jede Menge Restaurants. Weiter ging’s am Abend nach Dozza – einer kleinen Künstlerstadt im Hinterland. Auf dem Platz thront eine große Burg und jedes Haus ist mit einem künstlerischen Bild verziert. Wirklich sehr süß. Übernachtet haben wir auf dem Parkplatz im Ort. Unsere nächste Station war ein Weingut im Hinterland von Pesaro – Family Farm Gobbi in Longiano. Das haben wir ganz spontan bei Park4night gefunden und uns eine Nacht einquartiert. Wir wurden fürstlich bekocht, es gab hervorragenden selbstgebrauten Wein und Schnaps und am nächsten Morgen wurde ordentlich Proviant mitgenommen. Die 5,5 Tonnen müssen ausgereizt werden. 😆

Danach ging es nach Fano. Einer meiner Lieblingsorte am Meer in den Marken. Fano hat eine tolle Altstadt und einen sehr schönen Strand. Hier haben wir 3 Tage verbracht und uns dann mit Tonis Schwester und Schwager getroffen um deren jüngere Schwester und Mama in Acqualagna – dem bekannten Trüffelort – zu überraschen. Das ist uns aber perfekt gelungen. Wir haben dann alle zusammen in Sandra’s Sushi Restaurant gegessen. Also wer mal in den Marken ist und Bock auf Sushi hat – unbedingt bei Sandra vorbeischauen. Sushic in Acqualagna. 🍣 Fast die ganze Woche die wir bei Tonis Familie verbracht haben, hat es geregnet und was macht man bei Regen in Italien? Genau, Essen. Und Morretta trinken – das ist sooooo lecker  (Morretta die Fano (Likör), dann einen Espresso reinlaufen lassen und dann ein Stück Zitronenschale rein. Man nimmt erst die Zitronenschale in den Mund und trinkt dann den Rest).

Und wenn man schon mal so organisatorische Dinge macht wie Geburtsurkunden beantragen, kann man auch gleich mal unseren Benzo zur Durchsicht bringen, Haben wir dann auch in Viterbo gemacht. Super Service und wir haben dort auch Tonis Freund Michele aus Rom endlich mal wieder getroffen. 

Auf dem Rückweg nach Acqualagna übernachteten wir in Gubbio  – einer unfassbaren schönen in einen Hang gebauten Stadt. Dort gibt es auch einen schönen Stellplatz auf dem wir übernachtet haben und eine sensationelle Pizzeria. ➡️ Taste of Europe

Angekommen in Acqualagna bei Tonis Familie – yeah die Geburtsurkunde ist auch da. Soderle. Dann braucht’s ja nur noch einen Termin im Standesamt und wir müssen mal schlappe 1.100 km Richtung Norden düsen. Puhhh also erstmal zum Comer See als Zwischenstopp und dann gehts langsam weiter. 

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